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Virtual Product Bundles in Deutschland freigeschaltet

Amazon erweitert die Funktionen für Markeninhaber in Europa: Virtuelle Bundles ermöglichen es, 2–5 komplementäre FBA-ASINs einer registrierten Marke auf einer gemeinsamen Detailseite zu bündeln. Die Produkte müssen nicht physisch vorverpackt werden. Amazon versendet die einzelnen Artikel weiterhin separat.

Virtuelle Bundles sind ab dem 16. Dezember 2025 in den europäischen Stores verfügbar und richten sich ausschließlich an Brand Owner mit Brand-Representative-Rolle. Die Bundle-ASIN erhält ein eigenes organisches Ranking, eigene Bewertungen und ist kompatibel mit Sponsored Ads, Coupons und A+ Content.
Wichtig: Es gibt keine Einsparungen bei FBA- oder Verkaufsgebühren. Alle Standardgebühren gelten weiterhin pro Komponente.

 

Was müssen Seller beachten?

  • Bundles strategisch statt preisgetrieben einsetzen. Da es keine Gebührenerleichterungen gibt, sollten virtuelle Bundles gezielt zur Abbildung klarer Use-Cases wie Sets, Routinen oder Anwendungslogiken genutzt werden. Ziel ist es, den Warenkorbwert und die Conversion Rate zu steigern, nicht kurzfristig über Rabatte zu skalieren. Bundles sollten daher inhaltlich schlüssig sein und einen klaren Mehrwert gegenüber Einzelkäufen kommunizieren.
  • Registrierung notwendig: Um Virtual Bundles zu erstellen, ist eine Registrierung als Markeninhaber in der Brand Registry zwingend erforderlich. Vergewissern Sie sich, dass alle ASINs Ihrer Marke gehört, um von dieser Funktion profitieren zu können.
  • Bundles aktiv in Kampagnen und Content integrieren. Virtuelle Bundles sind voll werbe- und dealfähig und sollten bewusst in Sponsored Ads, Coupons und A+ Content eingebunden werden. Besonders effektiv ist der Einsatz für Retargeting von Bestandskunden oder zur Einführung neuer ASINs. Langfristig lassen sich so Bewertungen auf Bundle-Ebene aufbauen und zusätzliche Touchpoints auf der Detailseite schaffen.

 

Hier geht es zur offiziellen Meldung von Amazon: LINK